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James Hong
James Hong... Noch Fragen?
James Hong, der 1929 in Minnesota geboren wurde, eine Schulausbildung in Hong Kong begann, und noch vor Beginn des zweiten Weltkrieges in die Staaten zurückkehrte, zählt ohne Zweifel zu den meist-beschäftigsten und bekanntesten amerikanischen Schauspielern asiatischer Abstammung. Seine ersten Schritte im Showgeschäft machte er als Komiker in einen Nachtclub, wo er mit seinem damaligen Partner Don Parker auftrat.
Wann immer heute im Film ein weiser, älterer Schauspieler chinesischer, japanischer oder koreanischer Herkunft gebraucht wird, ist James Hong die erste Wahl. So ist der ehemalige Ingenieur, der sein Interesse an der Schauspielerei während des Studiums entdeckte, und dieser vorerst nur in seiner Freizeit frönte, filmisch in seiner fast 50-jährigen Karriere schon enorm rumgekommen.
James Hong ist definitiv ein Schauspieler der Marke 'Der spielt ja ÜBERALL mit!'.
Vor allem in den 70ern und 80ern arbeitete er sich durch ein Programm zahlreicher Kultfilme, wie ’Blade Runner’, ’Chinatown’, ’Tango & Cash’, ’Auf der Suche nach dem goldenen Kind’, ’Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug’, und hauchte Bösewicht David Lo Pan in John Carpenters 'Big Trouble in Little China' übermenschliches Leben ein.
Neben diesen größeren Produktionen war Hong auch in so gut wie jeder bekannten TV-Serie vom 'A-Team' über 'Kung Fu', 'Friends', 'Akte X' bis hin zu 'Wer ist hier der Boss?' dabei und wirkte in unzähligen Low Budget-Produktionen mit. Gerade im B-Movie-Bereich hat Hong ein weites Spektrum an Filmen und Rollen durchgemacht, das von kultigen Streifen wie dem Chuck Norris-Klopper 'Missing in Action' , dem Asia-Vampirfilm 'The Jitters' und der Eierkopf-Comedy 'Revenge of the Nerds II' bis hin zu Trash-Keulen á la 'Caged Fury', dem ein oder anderen Ninja-Film oder dem von ihm inszenierten 'The Vineyard' reicht. Auch seine Nebenrolle in 'Wayne's World 2' , als Vater von Tia Carrere, bleibt unvergessen.
In der letzten Zeit hat sich Hong durch etliche TV-Serien, sogar einige Videospiele und natürlich Filme (immer noch von ständig wechselndem Niveau) geschlagen, um seine Filmographie von bereits über 400 Titeln fortzuführen. Momentan lebt er in L.A., gibt Schauspiel-Unterricht, und versucht unter anderem seine eigenen Filmprojekte zu verwirklichen.
Spooner
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