Hal Yamanouchi (auch bekannt als Al Yamanouchi, Haruhiko Yamanouchi, Al Huang etc.) erblickte irgendwann im Jahre 1946 in Tokio, Japan das Licht der Welt.
Später (
viel später, schätze ich, kann hier aber leider nicht mit Details dienen, da die Quellen zum Thema Big Al nur sehr sparsam sprudeln) studierte er an der Universität für ausländische Sprachen in Tokio und machte seinen Bachelor in Englischer Sprache und Literatur. Schon während seines Studiums beschäftigte er sich mit Schauspielerei, Tanz und Theater.
1971 verschlug es ihn nach London, wo er als Sprachwissenschaftler arbeitete und weiterhin seiner Leidenschaft am Theater nachging. 1975 verließ er die englische Metropole, ließ sich schließlich in Italien nieder, konnte als Darsteller in der Filmbranche Fuss fassen und wurde anfang der Achtziger Jahre vom Boom des italienischen Genre-Kinos erwischt. In den folgenden Jahren arbeitete er unter namhaften italienischen Regisseuren des populären B-Films, wie Antonio Margheriti (’Jäger der Apokalypse’), Joe D’Amato (’ 2020 - Texas Gladiators’), Sergio Martino (’Fireflash’), Lucio Fulci (’Die Schlacht der Centurions’), Enzo Castellari (’Sinbad - Herr der Sieben Meere’), Ruggero Deodato (’Flash Fighter’), Adriano Celentano (’Joan Lui’) und war sogar in Stuart Gordons ’RobotJox’ zu sehen.
Während der Neunziger war Yamanouchi nicht nur an Filmsets, sondern auch verstärkt in italienischen Theatern aufzufinden und wirkte u.a. bei Aufführungen von ’Madame Butterfly’ und ’Macbeth’ mit. Er studierte Hatha Yoga and Tai Chi Chuan mit dem Yogi und Choreographen Grant Muradoff und beschäftigte sich mit der Meditation und dem Gleichgewicht zwischen Geist und Körper, wozu er auch an diversen Workshops teilnahm und Theaterschulen, Universitäten und Festivals besuchte.
Zuletzt war Hal Yamanouchi in Wes Andersons ‘Die Tiefseetaucher’ als Piratenkapitain zu sehen, der Bill Murrays skurriler Crew in ungeschützten Gewässern das Fürchten lehrte.
Hudson