Meg Foster wurde am 10 Mai 1948 als zweites von fünf Kindern in Reading, Pennsylvania geboren. Nach ersten Bühnenerfahrungen bei Schulaufführungen (unter anderem in der Rolle der ’Antigone’) absolvierte sie eine Schauspielausbildung am anerkannten ’Neighbourhouse Playhouse College’ in New York.
Nachdem sie mit 21 Jahren nach Los Angeles gezogen war, folgten erste Auftritte in bekannteren Fernsehserien wie ’Bonanza’ und Cannon’, sowie erste Nebenrollen auf der großen Leinwand.
Der Durchbruch schien Meg mit einer der beiden Hauptrollen in der TV-Serie ’Cagney & Lacey’ zu winken, die man ihr 1982 anbot. Nach nur sechs Episoden wurde sie von den Produzenten allerdings wieder ausgebootet und durch Sharon Glass ersetzt, welche an der Seite von Tyne Daly das beliebte Polizistinnen-Duo zu großem TV-Erfolg begleiten sollte.
Believe it or not: Meg war mal Cagney!
Von diesem Karriere-Tiefschlag konnte sich Meg glücklicherweise im Dienste des Action-Maeastro Sam Peckinpah erholen, der sie 1983 neben Rutger Hauer (an dessen Seite sie auch in Phillip Noyce’ kultigem Actionfilm ’Blinde Wut’ zu sehen war) in seinem Thriller ’Das Osterman Weekend’ besetzte, in dem auch Megs Sohn Christopher mitspielte. Zwei Jahre später stand sie für John Boormans Abenteuer-Drama ’Der Smaragdwald’ vor der Kamera. Genre-Fans ist die Dame mit den stahlblauen Augen (ein Trademark, das sie sicherlich für die eine oder andere Rolle in die engere Auswahl brachte) wahrscheinlich am ehesten als finstere Evil Lyn im Science Fiction Klumpatsch ’Masters of the Universe’ und als zwielichtige Gefährtin Roddy Pipers in John Carpenters ’Sie Leben’ bekannt. Ihre Rolle in ’Das süße Wort Verheißung’ (1981) verschaffte ihr sogar eine Nominierung für den Kanadischen Film Award, den ’Genie’.
Ende der Achtziger stellte Meg ihr Können vor allem in zweit- bis drittklassigen B-Movies zur Schau, etwa in George Pan Cosmatos Unterwasser-Horror ’Leviathan’ oder Roger Corman Sci-Fi-Klopper ’Futurekick’.
Zu Beginn der Neunziger wandte sich Meg wieder verstärkt dem Theater zu, beteiligte sich jedoch auch an amüsanterem Genre-Schrott der Marke ’Shrunken Heads’ und ’Alien Desperados’ (beide aus Charles Bands B-Movieschmiede), war auch in ’Star Trek’ und als Göttin Hera im Finale der populären TV-Show ’Hercules’ zu sehen und bekam von keinem geringeren als Joe Bob Briggs (fragt Spooner nach Details zu dem Mann) den Titel “the Cruella De Ville of drive-in movies“ verpasst.
Hudson
Meg Foster - Eine Filmauswahl:
Coming Up Easy (2004)
Xena die Kriegerprinzessen (2000) (TV)
Hercules (1998-1999) (TV)
The Minus Man (1999)
Sliders - Das Tor in eine fremde Dimension (1999) (TV)
Spoiler - Verdammt im Eis (1998)
Lost Valley - Terror im Regenwald (1998)
The Man in the Iron Mask (1998)
Star Trek: Deep Space Nine (1996) (TV)
Oblivion 2: Backlash (1996)
Space Marines (1996) Shrunken Heads (1994)
Resort to Kill (1994)
Alien Desperados (1994) Best of the Best 2 (1993)
Zurück in die Vergangenheit (1992) (TV) Shadowchaser (1992)
Sunset Killer 2 (1992) Futurekick (1991)
American Steel (1991)
Einer muß dran glauben (1990) Stepfather II (1989)
Sunset Killer, Der (1989) Blinde Wut (1989)
The Hitchhiker (1989) (TV)
Nachtfalke, Der (1989) (TV)
Leviathan (1989)
Sie leben! (1988)
Miami Vice (1987-1988) (TV) Masters of the Universe (1987)
The Wind (1987)
Unbekannte Dimensionen (1985) (TV)
Smaragdwald, Der (1985)
Osterman-Weekend, Das (1983)
Killer frei Haus (1983)
Cagney & Lacey (1982) (TV)
The Legend of Sleepy Hollow (1980)
Sechs Millionen Dollar Mann, Der (1974) (TV)
Bonanza (1971) (TV)
Adam at Six A.M. (1970)