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Mitarbeiter des Monats
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Michael Paré
Michael Paré - Hunk, Hero, Hastenichjesehn...
Michael Paré wurde 1958 in New York City geboren. Zum Film fand der gelernte Koch (graduiert vom ’Culinary Institute of America’) über seinen Job bei einem New Yorker Restaurant. Dort wurde er aufgrund seines blendenden Aussehens von einer Dame angesprochen, die er zunächst für eine hartnäckige Verehrerin hielt. Die Lady entpuppte sich allerdings als Agentin und verschaffte ihm Zugang zu einer renommierten Schauspielschule. Hier verbrachte Paré im Folgenden seine freie Zeit und lernte die Schauspielerei schnell schätzen. Erste Angebote kamen Anfang der Achtziger, als er für die TV-Show ’The greatest American Hero’ und schließlich für seinen ersten Kinofilm, das Drama ’Crazy Times’ (neben Ray Liotta und David Caruso), besetzt wurde.
Der Durchbruch gelang Paré mit dem Rock-o-Rama ’Eddie & the Cruisers’, das schnell zum Kult avancierte. Es folgten der Action-Streifen ’Streets of Fire’ (an der Seite von Willem Dafoe und Rick Moranis) unter der Regie von Walter Hill und das beliebte Science Fiction-Abenteuer ’Das Philadelphia Experiment’ (mit Nancy Allen).
Es sah gut aus für Michael Paré, als er sich Mitte der Achtziger plötzlich dafür entschied, in grottigen Genre-Projekten mitzuwirken, die den Qualitätsstandards seiner bisherigen Projekte keinesfalls gerecht werden konnten. Murks wie ’Proxima Centauri 3’, ’Madrid Connection’, ’The Lost World’ und ’Dragonfight’ katapultierten ihn bald in die C-Liga.
Michael Paré in ’Komodo vs. Kobra’
Auch die ’Eddie & the Cruisers’-Fortsetzung ’Eddie Lives’ wurde dem amüsanten Original einfach nicht gerecht. Zwar half Paré 1990 (mehr oder weniger) dem damals fleißig an der Hollywood-Karriere bastelnden Roland Emmerich in dessen Science Fiction-Thriller ’Moon 44’ auf den Weg, doch blieben ihm selbst fordernde Rollen in interessanten Filmen versagt (sieht man von einer Minirolle in Sofia Coppolas ’Virgin Suicides’ ab).
Dennoch scheint Paré eine Vorliebe für deutsche Filmschaffende zu haben, immerhin ist er seit 2000 in 12 von 16 international produzierten Uwe Boll-Filmen vertreten. Das ist entweder mit akuter Geldnot zu erklären oder der Annahme, dass beide gute Freunde sind (Paré war auch als Ringrichter in Bolls ’Whack-a-Critic’-Medien Stunt zugegen).
Zwischendurch war Michael Paré immer wieder in TV-Serien wie ’Die glorreichen Zwei’ und ’Starhunter’ oder in cineastischen Knallschoten der Marke ’Ninja Cheerleaders’ (mit George Takei… Was? Mit Georgie Takei?!) zu sehen. Neben seiner Filmkarriere, die hin und wieder auch ein paar gediegene Vertreter des Genre-Kinos vorweisen kann (siehe ’100 Feet’, in dem er einen mörderischen Poltergeist gibt), verdingt er sich in japanischen Commercials. Demnächst ist der Mann in Uwe Bolls ‘BloodRayne 3: The Third Reich’ als ’Commandant Ekart Brand’ zu sehen. Ist halt auch nur ’n Job…
Hudson
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